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Sonntag, 11. November 2012

Sanktionshungern - was is(s)t das?

Ralph Boes hungert seit 1. November!
Warum? Hört, hört!
Leider wird ab einer bestimmten Klickzahl Werbung vorangeschickt und auch wer das nicht geschickt findet, muss das hinnehmen - es sind nur Sekunden...
Ralph zuzuhören lohnt sich!

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uLVhl3F8oP8


http://www.jungewelt.de/2012/11-10/041.php




Donnerstag, 8. November 2012

1962 stand auf meinem Zeugnis:


„Berthild ist streitsüchtig!“


Es war das Zeugnis, das ich am Ende der 4. Klasse erhielt. Ich war damals Schülerin der Allgemeinbildenden-Polytechnischen-Oberschule der Hauptstadt der DDR, Berlin - Ost.
Ich lebte schon seit beinahe 11 Jahren, seit einem Jahr gut „behütet“ durch den antifaschistischen Schutzwall, die Mauer. Mein Vater lebte in der selben Stadt, unerreichbar für uns, in West-Berlin! Diese Kindheit prägte mein Streit-Suche...
Irgendeine Hirnwindung hat diese Beurteilung nicht mehr losgelassen und so trotzte ich mich fortan durch mein Leben, insgesamt 10 Jahre lang an dieser Schule.
Ich wohnte mit meiner Mutter in einer Baptistenkirche und war kein Pionier und keine FDJlerin. Das hieß, dass ich mir in der Schule noch so viel Mühe geben konnte, ich hatte keine Chance –, noch dazu mit meinem Widerspruchsgeist –, eine höhere Schulbildung zu erlangen.
Fragen laut sagen war schon damals für so etliche Leute ein Angriff auf ihr kleines EGO...
Nach dem Abschluss der 10. Klasse stritt ich 3,7 Jahre lang in der Krankenschwesternschule und im Anschluss daran in einigen Stations – Kollektiven.
1984 wurde unstrittig mein Sohn Martin geboren.
Der Diagnose „Epilepsie“ stellte ich mich 1988 – 37 jährig – trotzig entgegen. Ich weigerte mich, entsprechend den Erwartungen der Medizyniker zu leiden! Mein Trotz sagte mir, dass ich niemals ins Schema dem ein Epileptiker zu entsprechen hat, passen werde!
Ich verklagte also den Pastor, meinen Arbeitgeber der gesagt hatte, dass er mich als Epileptiker nicht mehr gebrauchen kann. Es war das zweite Mal in meinem Leben, dass ich mir eine Gerichtsverhandlung antat!
Das erste Mal musste ich klagen, um Unterhaltsvorschuss für meinen Sohn zu bekommen...
Nach der Klage gegen die kirchliche Einrichtung wartete ich auf das Urteil. Ich fragte im Gericht nach und mir wurde gesagt, dass es kein Urteil gibt.
Da stand für mich fest, dass ich mit meinem Kind dieses Land nur noch verlassen kann.
Ich reiste daraufhin am 2.8.1989, mit 5 jährigem Sohn an der Hand, aus der DDR aus.

Ungünstig für mich war, dass ich den Eindruck hatte: „Jetzt, wo wir gehen kommt die halbe DDR mit!“ 
Bewegte Zeiten, vor allem in der Turnhalle in Gießen.
Beim einhundertfünfzigsten Bett hörte ich auf, die Betten zu zählen. Diese Unterkunft konnte ich nur stundenweise pro Tag verkraften. Die Gießener halfen uns, ein paar gemütliche Stunden  in ihrer Mitte zu erleben. Dafür bin ich ihnen noch heute sehr dankbar!
Das Erste was ich vom Westgeld kaufte waren Regenschirme denn als wir in Gießen ankamen goss es immerzu in Gießen.
Nach fünf Tagen und Nächten ging es weiter nach Bayern. Zuerst hat uns „Tante Else“ samt Familie in ihrem Haus wochenlang beherbergt! Hund Fips war für meinen 5 jährigen Sohn der Rettungsanker.
Der 28 jährige Sohn des Hauses, der Martin mit auf seinem Pferd reiten ließ und mit in den Heuschober nahm hat Martin viele Stunden angefüllt mit Glück geschenkt und mir somit auch. Was hätten wir ohne Familie Bücherl in Heinrichskirchen, in dieser für uns so schlimmen Zeit getan? Ich bin ihnen allen sehr dankbar. Eine Tochter des Hauses, Maria, hat uns selber genähte Frottiertücher geschenkt mit denen ich mich noch heute 20 Jahre danach abtrockne und dabei an sie denke. Herzlichen Dank, liebe Maria!
Irgendwann mussten wir in eine Unterkunft für Flüchtlinge, die die Regierung bereitgestellt hatte, umziehen. Mit den bayrischen Mitarbeitenden herzliche  Kontakte herzustellen funktionierte stets sehr schnell und ich war glücklich darüber in den von mir geliebten Bergen gelandet zu sein. Wir wanderten so oft wir Zeit dazu hatten.
Am bayrischen Fernseher dann, in der Geborgenheiterkeit inmitten der warmherzigen BewohnerInnen der Bergregion, sah ich wie die steinerne Mauer in Berlin fiel.
Die BewohnerInnen beider so unterschiedlicher Berlin-Teile verwandelten die Mauer in einen Ort des gemeinsamen Feierns und ich war ausgerechnet jetzt nicht in Berlin!
Das war für mich der Anlass – trotzig – neue Hoffnung zu fassen.
Jetzt kann ich in der Nicht-mehr-DDR etwas bewegen; ich gehe nach Berlin zurück!
Dort, in Berlin, hat mein Sohn auch andere Chancen für seine Berufswahl als hier im behaglichen Grün der Berge.
Der Bayrische Wald war für mich, die ich Berlinerin bin, ein halbes Jahr im Jahr super aber eben nur ein halbes Jahr lang...
Mit der mir zugewiesenen Diagnose und der geöffneten Mauer – was fange ich damit an? Wenig Geld hatten wir aber noch so viel, dass ich mir die „einfälle“ Zeitschrift von und für Epilepsiebetroffene spendieren konnte. Ich wollte alles über Epilepsie wissen und ging parallel dazu in eine Fotogruppe, begann Fotoausstellungen zu hängen.
Auf  www.berlin-weissensee.de  Fotoamateure wird ein kleiner Teil meiner Fotos gezeigt...
 „Von der Leichtigkeit des Mohns“ zeigt Bilder die ich am Weißensee, im Weißenseer Teil von Berlin-Pankow aufgenommen habe.
1993 war ein Plakatwettbewerb zum Thema „Leben mit Epilepsie“ ausgeschrieben. Ich gewann in den deutschsprachigen Ländern den 2. Preis. Sehr schlicht zeichnete ich auf einem grauen A4 Blatt aus DDR Restbeständen Strichmännlein.
Sie alle standen im Kreis, und eines saß im Kreis im Rollstuhl. Ein Männlein hatte einen Blindenführhund an der Leine und alle hatten Rucksäcke. In einen Rucksack schrieb ich „Epilepsie“, in einen anderen „Reichtum“, in einen weiteren „Armut“. Ich weiß noch von einigen Rucksack-Füllungen: „Diabetes“, „Geldmangel“, „Zeitmangel“, „Chefposten“ und „Arbeitslose“. Mit großen Buchstaben schieb ich in die Mitte des Blattes, in den Kreis:

 

„Wer hat wohl am schwersten zu tragen?“



Fotowettbewerbe und Schreibwettbewerbe wurden zu meiner Lebensaufgabe. 2004 habe ich mich an einem Fotowettbewerb beteiligt, der in allen deutschsprachigen Ländern ausgeschrieben war. „Berlin durch die Hintertür“ Berlin aus der Perspektive von Menschen mit Behinderung – Blickwechsel! Sieh ’s mal anders!“, war dessen Motto.
Für das Foto aus meinem Blickwinkel erhielt ich den 2.Preis. Der Gewinn: „Gutschein für 2 Übernachtungen inklusive Halbpension im Doppelzimmer für Frau Berthild Lorenz im Haus Rheinsberg – Hotel am See“.  Auf der Urkunde steht ein Zusatz: „ Der Gutschein ist nicht auszahlbar, gerne übertragbar an Herrn Simon B...“ Ich habe Simon den Gutschein geschenkt und ein kritisches Gedicht geschrieben und dem Preisverleiher geschickt. Ich hätte sehr gerne einen Preis wie der erste und der dritte Gewinner bekommen, der für MICH ist!
Bei einer späteren Veranstaltung in Berlin sprach ich den Veranstalter an, fragte, was er denn zu meinem Gedicht sagt. Er wusste von keinem Gedicht. Ich schickte es also noch ein Mal und auch im März 2007 noch ein Mal...
Ob ich noch auf Antwort warte? Hmmmmmmm...

1993 – wer vom Sozialhilfesatz „lebt“, darf nicht sparen – verständlich, aber Geld für Bildung abzuzweigen? Ich begann nach dem Mauerfall, in Monatsraten von 49,50 DM den 30 bändigen Brockhaus zu kaufen. Ein Band kostete damals 200 DM. Mit meinem Verhandlungsgeschick und der Verhandlungsbereitschaft des Brockhausvertreibenden gelang es mir auf  26 Bände herunter zu verhandeln. Nicht einmal 9 Jahre hat es gedauert bis alle Bücher bei uns gelandet waren; Brockhaus lieferte irgendwann viele Bände gemeinsam!
1991 hatte ich mir ein Fernstudium „Autor werden – Schreiben lernen“ am Institut für Lernsysteme in Hamburg spendierte. Um gut schreiben zu können brauchte ich gute Nachschlagewerke. In vier Schreibgruppen versuchte ich, mein Schreiben zu verbessern.
Seit 2 Jahren leite ich eine Schrei(b)gruppe und bin darüber sehr glücklich. Mit zwei Frauen begann ich damals. Heute zählen 11 Mitglieder zur Gruppe. Die Gruppe wuchs, obwohl ich keinerlei Reklame machte...
„Deine Texte die du an jedem Montag schreibst und uns vorliest was machst du denn mit denen?“
Eine Frage die immer wieder an mich gerichtet wurde. Ich habe lange vorgedacht. Wer druckt meine Texte? Wie verpacke ich sie? Ich fand in der „Federwelt“ einer – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren – die Geschichte von den HOSENTASCHENGESCHICHTEN; die hat mich bezaubert und zum Weiterdenken angeregt.
Nun ist das Ergebnis meines Denkens endlich greifbar: „Kurzstreckenbegleiter“ genannt.
Gut in jede Hand passend für kurze Wegstrecken auf dem Lebensweg. Liebevoll gestaltet auf jedem Deckblatt ein Foto das Neugier weckt und mit einem Nachwort das zum  Weiterschrei(b)en Mut macht. Doppelt und vierfach einseitig...
Viel Spaß damit; mir macht das Herstellen dieser gut fassbaren  Kurzstreckenbegleiter viel Freude, die ich gerne weiterreiche...

B.L.
5.9.2008









                                                                                           

Zivilcourage und Mediation


Montagmorgen, 10 Uhr, in Weißensee. Fünf Frauen treffen heute zusammen, um zu schreiben. Unser Treff lädt im Programmheft des Freizeithauses unter der Bezeichnung „Schrei(b)gruppe“ ein.
Eine der Frauen ist heute zum ersten Mal hier, eine des „harten Kerns“ fehlt heute.
Hella, eine seit 77 Jahren lebende Mitschreiberin fragt plötzlich: „Wollen wir nicht wieder mal ein ABC -  Darium machen?“
Ich bin für jede Schrei(b)idee offen, frage die kleine Gruppe, ob sie will.
Unsere Neue kennt kein ABC - Darium.
Das ist schnell erklärt: „Eine Überschrift, mir sticht gerade das Wort „Zivilcourage“ ins Auge, oben auf das Blatt schreiben.
Am linken Blattrand, untereinander, das Alphabet aufschreiben. Zu jedem Buchstaben ein Wort, mit dem jeweiligen Buchstaben als Anfangsbuchstaben schreiben. Jedes Wort soll zum Thema „Zivilcourage“ passen. Habe ich das verständlich erklärt?“, beende ich meine kleine Ansprache.
Sie, die Neue, die sicher auch schon von Altersrente lebt, nickt. „Ja, ich hab `s verstanden.“ „Gut, dann man los.“, mein wörtlicher Starschuss.
Stille breitet sich aus. Lediglich die Kuliminen sind zu hören. Leise kratzen sie ihre Spuren auf die Papiere.
Ungefähr 5 Minuten dauert es, bis wir alle von unseren Zetteln aufschauen.
Renate, Inge, Hella, unsere Neue, deren Vornamen wir noch nicht wissen, und ich, haben die linken Blattkanten voller Schrift.
Eine nach der Anderen lesen wir die gefundenen Wörter vor. Erstaunen erfasst uns. Kaum zu glauben, wie viele Wörter wir fanden, zu einem Thema, das wir als: „Schwierige Sache“ einstuften, bevor wir begannen.
Die Zettel werden der linken Nachbarin am Tisch gereicht und jede darf zwei Wörter unterstreichen, dann kommen die Zettel zurück, in die Hände der Frau, die den Zettel beschrieben hatte.
Jede von uns schreibt sich nun alle unterstrichenen Wörter auf ein neues Blatt. Aus diesen 10 Wörtern schreibt jede der Frauen einen Text zum Thema „Zivilcourage“.


Die 10 Wörter waren heute:

gemeinsam,
Sackgasse,
Hoffnung,
Kommentare,
Aggressionen
lamentieren,
Angriffe, Abhilfe,
Nötigung,
Unbehagen
  
20 Minuten lang schreiben wir. Mein Text:




   Zivilcourage und Mediation


                                                       Teil II



Der Kommentar im geerbten „Kurier“ löst in mir Unbehagen aus. Wieder haben Jugendliche Angriffe gegen einen anders Denkenden gestartet. Ihre Aggressionen, mit denen sie nirgendwo auf offene Ohren  und Verständnis trafen, richteten sich gegen einen Obdachlosen. Sie nötigten ihn, sein Geld herzugeben.
Das Geld hatte sich der Mann durch das Sammeln der leeren Bierflaschen, die die Jugendlichen des Viertels am Straßenrand fallen ließen, erarbeitet.
Nun, schlugen die Jugendlichen gemeinsam auf diesen zerlumpt Aussehenden ein. Sie schlugen so brutal zu, dass der Mann irgendwann auf der Straße liegen blieb. Schwer verletzt kam er ins Krankenhaus, weil ein Passant nicht wegsah.
Nun, da diese Nach – richt durch die Medien verbreitet worden war, befindet sich das deutsche Volk in der Sackgasse des kollektiven Lamentierens.
 „Die Schulen arbeiten nicht gut, heutzutage!“, sagen die Einen. „Die Eltern kümmern sich ja nicht mehr um ihre Gören!“, sagen die Anderen. „Es liegt an den Gewaltvideos!“, sagen wieder Andere.
Gemeinsamkeit: Keiner übernimmt die Verantwortung! Ich vermisse es sehr, dass endlich JEDER fragt „Was kann ich ab sofort tun, um Abhilfe zu schaffen?“!
Hoffnung macht mir die Mediation, die Streitbeilegungsmöglichkeit, die im Jugendknast etabliert ist.
Mediation bringt beide Konfliktpartner unter einem Dach zusammen, allerdings ist eine Voraussetzung, dass die freiwillig kommen.
Wenn ein Konflikt zu einer Belastung wird, dann wollen die Beteiligten sich entlasten, wollen den Druck, den sie spüren, loswerden.
Gute Mediatoren bleiben in ihrer Mitte, hören beiden intensiv zu, fragen immer wieder, ob sie das Gesagte richtig verstanden haben, lassen Wut und Enttäuschungen zu.
So können Menschen erfahren, dass intensives Zuhören Aggressionen, hinter denen ja das Interesse steckt, irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, abgebaut werden.
Mediation ist für mich Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander in der Welt. Zu meinem großen Leid mache ich seit zwei Jahren die Erfahrung, dass nur wenige sich Mediatoren Nennende dazu bereit sind, ihre Beteiligung an Konflikten einzugestehen. Ich dachte doch wirklich, dass ich endlich, nach einem halben Jahrhundert intensiven Suchens, eine geistige Heimat gefunden hätte...
Und, es war wie immer; mein Anspruch ist zu hoch. Ich bin das Problem etlicher sich Mediatoren Nennender, weil ich Fragen schreibe....



B.L. 29.1. 2007



Businessplan_Wettbewerb - Beurteilung von anno dunnemals...


Auf schlichte Art und Weise - das hat bei mir sehr viel mit Weisheit_erkeit zu tun - Fragen zum Thema Recht, Strafe, Rechtsprechung und Kommunikation generell durchdenken und umdenken lernen...
Ganz wichtig, dabei das Beachten und Wahrnehmen der Emotionen aller Beteiligten.
Der Satz aus der Physik ließ mich ein halbes Jahrhundert lang dranbleiben: "Energie geht nie verloren, sie wird immer nur umgewandelt..."


Businessplan: T310308
UmDenkbar schlicht(en) Juror: 22933

I. Zusammenfassung
Inwieweit...
(1) werden die wesentlichen Informationen zum Produkt/zur Dienstleistung gegeben?
3 "befriedigend"
(2) werden die wesentlichen Informationen zum Alleinstellungsmerkmal gegeben?
2 "gut"
(3) werden die wesentlichen Informationen zum Kundennutzen gegeben?
3+ "befriedigend bis gut"
(4) werden die wesentlichen Informationen zu den Kompetenzen der Gründer/innen gegeben?
5 "mangelhaft"
(5) ist die Zusammenfassung prägnant formuliert und geeignet, das Interesse des Lesers zu wecken?
1 "sehr gut"
(6) ist der Textumfang der Zusammenfassung angemessen?
1 "sehr gut"
Kommentar zur Zusammenfassung
Die Zusammenfassung ist unerwartet und daher sehr geeignet das Interesse des Lesers zu wecken, weiter zu lesen. Nach den hier im BPW bestehenden Bewertungskriterien fehlen jedoch weitere Informationen z.B. welche Dienstleistung soll genau angeboten werden, wer ist der Gründer? Daher ist eine durchgehend positive Bewertung an dieser Stelle leider nicht möglich.
Summe:
37

II. Produkt / Dienstleistung
Inwieweit...
(1) ist das Produkt/Dienstleistung auch für Nicht-Fachleute verständlich beschrieben?
2 "gut"
(2) ist das Alleinstellungsmerkmal, mit welchem sich das Produkt/die Dienstleistung von den Konkurrenzangeboten abgrenzt, deutlich herausgearbeitet?
3 "befriedigend"
(3) wird der Kundennutzen nachvollziehbar beschrieben?
3+ "befriedigend bis gut"
(4) wird die Zielgruppe (potenzielle Kunden) grob eingegrenzt?
2 "gut"
(5) ist der Entwicklungsstand des Produktes/der Dienstleistung wiedergegeben
(z.B. Prototyp, Marktreife, Testkunden, Genehmigungen, Zulassungen, Schutz der Idee)?
3 "befriedigend"
Kommentar zu Produkt/Dienstleistung
Es wird nicht ganz klar, wie sich die hier vorgeschlagene Dienstleistung von z.B. sonstigen Konfliktlösungsseminaren /-therapien unterscheidet. Das Besondere scheint hier vor allem die Fokussierung auf die Zielgruppe Juristen und Politiker zu sein. An einigen Stellen sollte der Text etwas präziser zur Sache kommen und strukturierter aufgebaut werden.
Summe:
30

III. Gründer (-Team)
Inwieweit...
(1) werden alle Teammitglieder vorgestellt (Name, Alter, Ausbildung, Lebensläufe im Anhang)?
4 "ausreichend"
(2) wird aus der Beschreibung der beruflichen Erfahrung und/oder der Ausbildung deutlich, dass das fachliche Know-how für das geplante Gründungsvorhaben vorhanden ist (relevanter Ausbildungsgang, relevante praktische Erfahrungen)?
3+ "befriedigend bis gut"
(3) wird die Einbindung kaufmännischer Kompetenzen im Unternehmen sichergestellt (z.B. Ausbildung, Weiterbildung, Schlüsselpersonen, externe Lösungen)?
6 "ungenügend"
Kommentar zum Gründer (-Team)
Leider wird kein aussagekräftiger Lebenslauf vorgetragen, man erfährt wenig über die Person, die hinter dem Konzept steht. Aussagen zu den vorhandenen kaufmännischen Kompetenzen oder geplanten Aktivitäten hierzu, werden nicht getroffen.
Summe:
9

IV. Gesamteindruck
Inwieweit...
(1) wird der Businessplan klar gegliedert und auch für Laien verständlich formuliert (Struktur,
Formulierungen, Fachtermini, unterstützende Grafiken etc.)?
3+ "befriedigend bis gut"
(2) spricht der Businessplan (Gestaltung, Layout, angemessener Umfang) den Leser an?
2 "gut"
Kommentar zum Gesamteindruck
Der Businessplan ist schön geschrieben und macht einen ordentlichen Eindruck. Leider fehlen an einigen Stellen vertiefende Inhalte, die es dem Leser ermöglichen, dass Konzept insgesamt nachvollziehen zu können.
Summe:
13

Gesamtpunktzahl:
89






I. Zusammenfassung
Inwieweit... (1) werden die wesentlichen Informationen zum Produkt/zur Dienstleistung gegeben?
6 "ungenügend"
(2) werden die wesentlichen Informationen zum Alleinstellungsmerkmal gegeben?
6 "ungenügend"
(3) werden die wesentlichen Informationen zum Kundennutzen gegeben?
6 "ungenügend"
(4) werden die wesentlichen Informationen zu den Kompetenzen der Gründer/innen gegeben?
6 "ungenügend"
(5) ist die Zusammenfassung prägnant formuliert und geeignet, das Interesse des Lesers zu wecken?
5+ "mangelhaft bis ausreichend"
(6) ist der Textumfang der Zusammenfassung angemessen?
6 "ungenügend"
Kommentar zur Zusammenfassung
Es wird überhaupt nicht deutlich, welche Dienstleistung angeboten werden soll. Auch fehlen grundlegende Informationen zum Kundennutzen und zur Kompetenz der Gründerin. Allein der originelle Aufbau der Zusammenfassung weckt das Interesse des Lesers.
Summe: 2

II. Produkt / Dienstleistung
Inwieweit... (1) ist das Produkt/Dienstleistung auch für Nicht-Fachleute verständlich beschrieben?
6 "ungenügend"
(2) ist das Alleinstellungsmerkmal, mit welchem sich das Produkt/die Dienstleistung von den Konkurrenzangeboten abgrenzt, deutlich herausgearbeitet?
6 "ungenügend"
(3) wird der Kundennutzen nachvollziehbar beschrieben?
6 "ungenügend"
(4) wird die Zielgruppe (potenzielle Kunden) grob eingegrenzt?
5+ "mangelhaft bis ausreichend"
(5) ist der Entwicklungsstand des Produktes/der Dienstleistung wiedergegeben
(z.B. Prototyp, Marktreife, Testkunden, Genehmigungen, Zulassungen, Schutz der Idee)?
6 "ungenügend"
Kommentar zu Produkt/Dienstleistung
Auch hier keine näheren Ausführungen zur Dienstleistung, ihr Alleinstellungsmerkmal und zum Kundennutzen. Die Zielgruppe wurde genannt, jedoch nicht nachvollziehbar eingegrenzt (ALLE JuristInnen?, ALLLE PolitikeriInnen?). Aufgrund des Fehlens grundlegender Informationen ist eine abschließende Beurteilung nicht möglich.
Summe: 2

III. Gründer (-Team)
Inwieweit... (1) werden alle Teammitglieder vorgestellt (Name, Alter, Ausbildung, Lebensläufe im Anhang)?
6 "ungenügend"
(2) wird aus der Beschreibung der beruflichen Erfahrung und/oder der Ausbildung deutlich, dass das fachliche
Know-how für das geplante Gründungsvorhaben vorhanden ist (relevanter Ausbildungsgang, relevante praktische Erfahrungen)?
6 "ungenügend"
(3) wird die Einbindung kaufmännischer Kompetenzen im Unternehmen sichergestellt (z.B. Ausbildung,
Weiterbildung, Schlüsselpersonen, externe Lösungen)?
6 "ungenügend"
Kommentar zum Gründer (-Team)
Mangels Angaben ohne Bewertung.
Summe:

IV. Gesamteindruck
Inwieweit... (1) wird der Businessplan klar gegliedert und auch für Laien verständlich formuliert (Struktur,
Formulierungen, Fachtermini, unterstützende Grafiken etc.)?
6 "ungenügend"
(2) spricht der Businessplan (Gestaltung, Layout, angemessener Umfang) den Leser an?
6 "ungenügend"
Kommentar zum Gesamteindruck
Die Bearbeitung enspricht nicht den Anforderungen. Eine abschließende Beurteilung ist nicht möglich.
Summe:

Gesamtpunktzahl: 4



 Das Deckblatt  sah so aus:



Bei "m" der UmDenkBAR hab ich den 2. Haken abstürzen lassen, weil mir klar war, dass es undenkbar ist, dass ich für die Idee, das Tun der Juristen zu hinterfragen auch nur einen Cent Fördergeld bekommen werde. Ich war der Ansicht, dass wenigstens zwei Bewertende es lesen müssen! Naja, die Bewertungen sprechen Bände...

Eigentlich sollte hier das stehen, was ich jetzt fotografieren werde...



 

Business Plan Wettbewerb Stufe 1  
"UmDenkBAR schlicht(en)"  13. Januar 2009



Zusammenfassung:

Bedarf muss gesehen werden, für meine Dienstleistung...
Und ich sehe dringenden Bedarf für ein Umdenken bei Justitia!
Straftaten haben einen mehrjährigen Vorlauf.
Ich weiß, dass Menschen viele Jahre lang nicht gehört werden.
Niemand schlägt sofort auf einen anderen Menschen ein, niemand!
Erst wenn ein Mensch immer wieder erlebt, dass ihm keiner zuhört
Sucht er andere Wege, um endlich gehört zu werden!
Sein Lebensumfeld prägt JEDEN Menschen.
-
Pausenlos zu hören: “Das will doch keiner wissen!“ macht wütend.
Lassen Sie uns gemeinsam ein Umdenken bei  Justitia anzetteln!
Anfangen macht Spaß! Immer haben Menschen Neues gedacht.
Natürlich wird der Markt – andere Menschen – Juristen – zugreifen.
-
Wer ist denn eigentlich der Markt? Oft sind `s die klugen Vordenker.
Einstein hatte auch keinen Markt, bevor er gehört wurde...
Tausende Menschen leiden unter dem, was durch Justitia geschieht.
Tausende grinsen über das, was bei Justitia geschieht.
Besser können wir es auf jeden Fall, MediatorInnen wissen das!
Eine Mediatorin, die seit Jahren erfolgreich eine Schrei(b)gruppe leitet
Weiß, dass schrei(b)en leise Schreie darstellt und Denken verändert.
Es gibt Bewegung im: „Das haben wir schon immer so gemacht!“
Ruhe kehrt in solche Gruppen und ein Denkprozess beginnt...
Bis bald! Alle Menschen können umdenken lernen. Kommen Sie!

           -----------------------------------------------

Am linken Rand lesen Sie von oben nach unten das Wort „Business-Plan-Wettbewerb“.
Ein Akrostichon ist oft ein Beginn für eine Schrei(b)gruppe. Das (b) steht dafür, dass zum Beginn der Gruppen, das mit den Kommenden Reden-Können eine ebenso hohe Priorität hat, wie das anschließende Schreiben.
Gute Helfer bei der Gruppenarbeit sind mir die unter www.gefühlsmonster.de zu Findenden.
Es sind Comicfiguren, die menschliche Gefühle bewusst machen. Gefühle bei mir erkennen, um gesund zu bleiben oder um sie ausdrücken zu können und im Anschluss daran hinterfragen und verändern zu können. Das brauchen Juristen ebenso, wie StraftäterInnen!




Dienstleistung:

Auf schlichte Art und Weise - das hat bei mir sehr viel mit Weisheit-erkeit zu tun - Fragen zum Thema Recht, Strafe, Rechtsprechung und Kommunikation im Kontext von Gerichtsverhandlungen müssen generell durchdacht werden und ein Umdenken muss vollzogen werden.  Es ist dringend an der Zeit, dass alle Beteiligten ein Miteinander lernen!
Ganz wichtig ist dabei das Beachten und Wahrnehmen der Emotionen aller Beteiligten, die im Anschluss eines Gerichtverfahrens zurückbleiben – belastet auseinander gehen.

DER Satz aus der Physik ließ mich ein halbes Jahrhundert lang dranbleiben!

Energie geht nie verloren, sie wird immer umgewandelt“

Diesen Satz wenden kluge Leute in ALLEN Lebensbereichen an und bereichern damit ihr Leben. Wir müssen dahin kommen, dass wir alle Menschen als gleich wertvolle Menschen betrachten, auch wenn uns das so manches Mal schwer fällt!

Wie kann eine StraftäterIn genauso wertvoll sein, wie ein verurteilender Richter?
 Es ist enorm wichtig, dass wir darauf achten, dass alle Menschen ihre Gefühle, die in einem Gerichtssaal verdrängt werden, ins normale Leben hinaustragen.
Eine Verhandlung löst  in jedem Menschen Gefühle aus.

Die Zivilisationskrankheiten in unserem Land nehmen rapide zu, auch unter Juristen.
Inhaftierte sind bereits Wracks, sonst hätten sie keine Straftaten begangen.
Dadurch entstehen unserem Land hohe Kosten.

Die Gefängnisse verursachen enorme Kosten für unser Land.
Die Rückfallquoten von Haftentlassenen sind groß; ich fand unterschiedliche Angaben ...
Die hohen Kosten sind auch hier deutlich sichtbar.

Menschen, mit denen ich in meiner  Schrei(b)gruppe arbeite, lernen, ihre Gefühle zu neutralisieren, gewaltlos mit sich selber und mit anderen Menschen Gespräche zu führen.
Sie kommen mit sich ins Reine und können dadurch auf die Gefühle ihres Gegenübers eingehen. Dadurch werden destruktive Kräfte in konstruktive Kräfte umgewandelt.

„Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus.“
Verstehen und Verstanden werden, damit Frieden entsteht. Harmonie in Gerichtssälen schaffen, damit eines Tages kein Mensch mehr kriminell sein muss, weil er schon dann gehört wird, wenn er um, Hilfe ruft.
Der Kundennutzen – Entspannungen im Miteinander durch die Entspannung der eigenen Erwartungshaltung. Daraus folgt ein gewaltloses Miteinander, das wir so sehr benötigen.




Konkurrenzdienstleistungen:

Hab ich nicht gefunden; wer traut sich schon an Justitia ran? Da muss schon eine ganz Verrückte kommen oder Eine, die das Dilemma durchschaut und die bin ich!



Alleinstellungsmerkmal:

Ich habe mit Juristen gelernt, obwohl ich aus einem völlig anderen Metier kam. Ich weiß also seitdem von etlichen Juristen, worunter sie leiden. Am 22.1.2009 beginne ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Jugendschöffin, um noch näher an Justizias Seite zu rücken.
Nur für Juristen!


Kundengruppen und Zielgruppen:

JuristInnen, gerne parallel PolitikerInnen, später, wenn ich erweitern kann, muss auch die andere Seite – Strafentlassene und deren Angehörige – mit ins Boot geholt werden. Aber das ist Zukunftsmusik...


Kundennutzen:

Nur das, was ich durchleuchte, kann ich verstehen! Welche JuristIn hat jemals ihre Gefühle versucht, zu durchschauen? Welche PolitikerIn hat das mit sich getan? Gefühlvolle Menschen werden in unserem Land noch immer zu TherapeutInnen geschickt, dabei sind Gefühle keine Krankheiten. Wer seine Gefühle zulässt, kann sich den ihm gegenüber Stehenden warmherzig ansehen und anerkennen.
Dadurch, dass JuristInnen StraftäterInnen liebevoll ansehen, bekommen diese die Chance, auch umzudenken. Meine 20 Jahre Erfahrung in der Psychiatrie, als Musik- und Gestaltungstherapeutin haben mir das immer wieder gezeigt. Je größer mein Denken wurde, desto veränderungswilliger wurden meine Gegenüber.


Nur auf diesem Wege können wir die unbefriedigende Situation in Justizias Wirkungsbereich verändern und enorme Kosten sparen, um sie in Sinn_bringende Arbeit zu investieren.

Wer lernt, freundliche Gedanken für sich und sein Gegenüber zu entwickeln – also die Verwicklungen, die sich im Laufe des Lebens um die freundlichen Gedanken, die JEDES Kind hat, gebildet haben, zu ent – wickeln, der hat es nicht nötig, wieder zum Strafäter, zur Straftäterin zu werden! Er/sie erlebt die Not nicht gehört zu werden nie wieder.

Da ich noch keinen eigenen Raum habe, komme ich gerne zu Ihnen. Ich freu mich über ihre Fragen, denn die erweitern meinen Horizont. Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2009!

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Kurz und knackig, damit es auch gelesen wird...
2 Bewertungen des selben Textes...
Willst du das Ergebnis wissen?Von dem einen Bewertenden bekam ich 4 Punkte  von dem anderen für den selben Text 89 Punkte...

Ich wollte mit den Bewertenden ins Gespräch kommen. Das ging natürlich nicht, die mussten anonym bleiben...

Hat jemand noch ne Frage???

Und ich treffe immer mehr Menschen, die aufwachen und hinter die Kulissen in den Gerüchtsgebäuden schauen und nicht mehr schweigend gehen!
Ja, wenn ein Mensch mit ner Waffe einen anderen Menschen erschossern hat., dann ist der eindeutig der Mörder des Erschossenen udn da ist die Objektivität bereits am Ende...
Geboren ist auch dieser Mensch als hilfloses Babay - Gesellschaft, was hast du aus diesem Baby ge_MACHT?
Wie viele mit Wort- und anderen Waffen Verletzende können wir auf dieser einen Erde noch verkraften, bis es keine Menschen mehr gibt?

Gestern erhielt ich einen Brief. In dem Brief ein paar Zeitschriftenblätter aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, mit diesem Titel:

**********  Ist heute, am 9. Oktober 2016 leider nicht mehr vorhanden...  **********



Darinnen wird die Realität beschrieben, die in den letzten Jahren viele Familien überlebt haben!



Hier ist der Artikel nachzulesen:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/38745/Sein-Wille-geschehe

Tja, funktioniert auch nicht mehr... Nur noch für zahlende?





Auf die Stärken der Menschen schaun!

Kinder wollen noch lernen, wenn sie geboren werden! Alles wird intensiv beguckt und be_griffen... Und irgendwann beginnen die (V)Erwachsenen die Kinder in ihr Denkmuster zu stopfen und was geschieht? Kinder werden unlustig, ziehen sich oin sich zurück oder stürmen voran, um gehört und gesehen zu werden und werden als krank eingestuft - ADHS - oh, weh! Ihr (V)Erwachsenen guckt mal hierhin:
Was würde ich heute tun, wenn mein Interesse in den vielen spannenden Fächern während der 10 Schuljahre und der anderen vielen Ausbildungsjahre nicht alle 45 Minuten zerrissen worden wäre!? André Sterns Eltern haben ihm die Freiheit gelassen seine intensivsten Interessen ausdauernd erforschen zu dürfen!

Ich wünsche der Welt, dass diese Möglichkeit jedes Kind weltweit bekommt! Leute, das müsste doch endlich zu machen sein!